»In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.« Foto: ©Anna Auerbach/ Kosmos Verlag
»In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.« Foto: ©Anna Auerbach/ Kosmos Verlag

Auch im Stadtalltag kann ein Hund Hund sein und uns glücklich folgen, egal ob Tierschutzhund oder Rassehund vom Züchter und ganz gleich mit welcher Vorgeschichte. Ich führe ein familiäres Hundehotel, bin im In- und Ausland-Tierschutz aktiv und ein Befürworter der Mehrhundehaltung. Es sind die kleinen unspektakulären Dinge, auf die wir wieder achten sollten. Meine Beobachtungen und Erfahrungen in und mit meiner Hundegruppe, möchte ich gern mit Ihnen teilen.


W e b i n a r

30. Januar // 19-21 Uhr

Liebevoll begrenzen – Freiheit schenken

Kosmos Verlag – mehr Infos dazu schon bald.

 



W O R K S H O P

20 JAN 2019 // 13-15 Uhr

Hund aus dem Ausland - Petra Pütz-Elsäßer & Ursula Löckenhoff

Gastgeber: DOX_konzept

 

Petra Pütz-Elsäßer: „Du möchtest einen Hund aus dem Ausland adoptieren? Ihn aus seiner aktuellen Situation retten, die Chance auf ein glückliches und gesundes Leben in einer „Für-Immer-Familie“ schenken, die ihn ehrlich liebt? [..voller Text siehe Infos DOX_konzept] – Es ist eine große Freude für mich, dass Ursula Löckenhoff bei diesem Workshop ihre langjährige Erfahrung im aktiven Auslands-Tierschutz mit uns teilen wird. Im kleinen Teilnehmerkreis besteht ausreichend Möglichkeit für gegenseitigen Austausch und persönliche Gespräche mit Ursula Löckenhoff und mir.“



V I D E O // W E B I N A R

Unterwegs mit einer Hundegruppe

Nehmen wir Jacke und Leine vom Haken, ist die Freude unserer Vierbeiner kaum noch zu bremsen, denn jetzt geht es gemeinsam raus in die Natur. Für Hunde hat diese aktive Zeit zusammen mit ihrem Menschen einen genau so hohen Stellenwert wie die regelmäßigen Mahlzeiten.

Ist man mit mehr als einem, zwei, gar drei, vier oder noch mehr Hunden unterwegs, steigen die Herausforderungen. Gerade in den dicht besiedelten Städten und ihren Randgebieten summieren sich die Reize: Verkehr, andere Hunde, Kinder, Jogger, Radfahrer und vieles mehr. Jeder Hund reagiert anders: der eine geht bellend nach vorn, der andere meidet oder flüchtet und der nächste verheddert sich in der Leine. Wenn dann noch ungeordnete Begegnungen mit frei laufenden Fremdhunden dazu kommen, ist das Chaos perfekt. Der eigentlich als Entspannung gedachte gemeinsame Gang mit den Hunden wird zur Anstrengung, denn je mehr Hunde man mit sich führt, desto größer wird die Dynamik.

Der Hundehalter kann diese Dynamik aber gruppenorientiert steuern, damit sich die Hunde nicht unkontrolliert verselbständigen. Regeln, Rituale und das Bild vom Raum helfen dem „Leitmenschen“, Grenzen zu setzen. Um dies allen Hunden verständlich zu kommunizieren, ist der Einsatz von Körpersprache (Gestik, Mimik, Berührung) und Stimme entscheidend. Die Leine ist dabei mehr als nur ein Hilfsmittel, sie ist die Hand zum Hund und ein wertvolles Kommunikationsinstrument. Mit vielen Fotos und Filmen erkläre ich anschaulich, wie dies gelingen kann.

 

# Dauer: 1 Stunde 56 Minuten



V I D E O // W E B I N A R

Gruppenharmonie erlangen und erhalten

Kommt ein weiterer Hund ins Haus, müssen Status und Rollen innerhalb der Gruppe neu verteilt werden. Dafür brauchen Hunde unsere Anleitung und Hilfe. Der langjährige Einzelhund beispielsweise, ist nicht unbedingt einverstanden einen Junghund an die Seite gestellt zu bekommen. Eine gewachsene Gruppe hätte jetzt auch kein weiteres Mitglied an ihrer Seite gebraucht. Der Pubertierende wiederum ist hoch erfreut einen Welpen begrüßen zu dürfen: endlich einer der für seine „Späße“ zu haben ist.

Mehrhunde zu halten heißt nicht, dass sich automatisch eine intakte und harmonische Gruppe bildet. Je mehr Hunde man hält, desto größer wird die Dynamik. Damit sich die Gruppe nicht unkontrolliert verselbständigt, ist es wichtig sie zu formen und zu steuern. Angestrebt wird eine Gemeinschaft in der jeder Einzelne, der Schüchterne genauso wie der Draufgänger, seinen Platz findet.

Die Aufgabe des „Leitmenschen“ ist es, die Gemeinschaft (Gruppe) zu formen und eine Basis für ein harmonisches Miteinander zu schaffen. Über den Einsatz von Körpersprache (Gestik, Mimik, Stimme, Berührung) wird eine verständliche Kommunikation aufgebaut. Denn unterschiedliche Hundetypen erfordern unterschiedliche Vorgehensweisen, der Labrador beispielsweise möchte anders angesprochen werden als der Windhund und der Senior braucht einen anderen Input als der Welpe. – Mit vielen Fotos und Filme.

# Dauer: 2 Stunden 7 Minuten