// bitte noch einen Augenblick Geduld – im Aufbau

E N G A G E M E N T

Es gibt viele Möglichkeiten sich für Tiere zu engagieren und jeder kann seinen Möglichkeiten entsprechend Hilfe leisten. Der Aufwand muss dabei nicht groß sein, jede Art der Hilfe zählt.

 

// Ernähren Sie sich bewusster und tierfreundlicher. Dadurch nehmen Sie Einfluss auf die Haltung von Nutztieren.

// Unterschreiben Sie Petitionen, denn jede Stimme zählt. Nur zusammen können Missstände rund ums Tier behoben werden.

// Teilen Sie nach vorheriger Überprüfung der Seriösität „Zuhause" bzw. „Hilfe gesucht" Anzeigen. 

// An Geburtstagen oder anderen Festtagen lassen sich, statt Geschenken, Spendenaktionen für Tierschutzvereine organisieren.

// Werden Sie Gassigänger in Ihrem Tierheim vor Ort oder während Ihres Urlaubes in einem ausländischem Tierheim.

// Bieten Sie einem Hund in Not einen Pflegestellen- oder Adoptionsplatz an.

// Auch Dauerpflegestellen für chronisch kranke oder sehr alte Tiere werden gebraucht

// Unterstützen Sie einen Patenhund mit einer Patenschaft.

// Werden Sie Mitglied in einem Tierschutzverein.

// Sie können Basare und Tierschutzfeste mit ihrem Einsatz unterstützen – auch Kreative für z.B. Näharbeiten werden immer gesucht.

// In Tierheimen fallen regelmäßig bauliche Maßnahmen an. Sie können sich handwerklich einbringen. 

// Übernehmen Sie eine ehrenamtliches Amt in einem Tierschutzverein, zB Kassenwart, Schriftführer ..

D I E  P F L E G E S T E L L E 

Pflegestellen entlasten und unterstützen Tierheime. Sie sollten über ausreichend Fachkenntnis, viel Geduld und Zeit verfügen. Als Pflegestelle engagieren Sie sich für Hunde, die unverschuldet in Not geraten sind. Nimmt man einen Pflegehund auf, muss dieser lernen, was von ihm in seinem neuen Leben erwartet wird. Er braucht eine Anleitung, wie er sich als Haus- und Familienhund verhalten soll, Erziehung und oft auch medizinische Versorgung. Ein seriös arbeitender Verein berät die Pflegestelle im Vorfeld. Es bleibt aber immer ein Restrisiko, dass der aufgenommene Hund mehr Umstände macht, als man dachte. Die Hunde kennen meist nichts anderes als das Leben auf der Straße oder im Tierheim. Sie müssen lernen auf glatten Böden zu laufen, ihnen sind Treppen, Fensterscheiben oder auch Fernseher fremd und manche Hunde brauchen mehr Aufmerksamkeit als geplant. 

Der aufgenommene Hund verlässt seine Pflegestelle und wird vermittelt, sobald sich die passende Familie für ihn gefunden hat. Manchmal geht das schnell, es kann sich allerdings auch mal hinziehen. Meist ist es aber dann, wenn die gröbste Arbeit getan ist, der Hund also Grundkommandos und Hausregeln kennt, wenn er stubenrein ist, gut an der Leine läuft, nichts mehr vom Tisch stiehlt und vieles mehr. Und da die Pflegehunde an unserem Alltag teilhaben und viel Zeit und Nerven investiert wurden, nimmt Jeder der sein Köfferchen packt und auszieht, ein Stück vom Herzen mit. ‚Loslassen können’ ist schwer, aber es gehört zur verantwortungs­vollen Pflegestellenarbeit dazu. 

(aus DogTeam / Kosmos Verlag)

Galgo-Hilfe e.V. // Galgo-Friends e.V. //  Tierschutz Spanien e.V.